Vermögensverwaltung – was ist das?

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Eine Vermögensverwaltung optimiert nicht nur die Strukturierung der Kapitalanlage für ihren Kunden, sondern übernimmt auch die Kontrolle der Investments, um bei ungünstiger Marktlage einzugreifen oder in der passenden Situation Gewinne zu realisieren. Dafür werden im Vorfeld unter anderem folgende Fragen geklärt: Sind Sie ein risikofreudiger Mensch? Oder eher vorsichtig? Oder irgendwo in der Mitte? Möchten Sie Ihr Geld in bestimmte Branchen oder Märkte investieren, wünschen aber trotzdem eine Diversifikation der Anlagen? Diese Punkte besprechen Kunde*in und Vermögensverwaltung vorab und fixieren sie in einem entsprechenden Vertrag. In der Regel wird ein separates Depot auf den Kundennamen eröffnet, für das der Vermögensverwalter eine Dispositionsvollmacht erhält, um das Kapital entsprechend der Modalitäten im Vermögensverwaltungsvertrag zu investieren. Die Kunden*innen erhalten regelmäßig eine Vermögensübersicht sowie einen Bericht über den vergangenen und zuvor festgelegten Zeitraum - z. B. pro Quartal - mit einer Renditeberechnung. Die Kosten für die Vermögensverwaltung können als Pauschalbetrag oder prozentual in Abhängigkeit von Depotvolumen und erwirtschaftetem Ergebnis berechnet werden.