Investmentprozess

Capital Management - ein dynamischer Prozess

Unter Capital Management verstehen wir die sinnvolle Aufteilung des Kapitals auf chancenreiche Positionen mit klar begrenztem Risiko, um einerseits das Ziel der nachhaltigen Börsenerträge zu verfolgen, aber vor allem niemals unkalkulierbare Risiken einzugehen.

Denn Erfolg an der Börse ist alles andere als Zufall.

Dahinter steckt vielmehr eine große Portion Fleiß kombiniert mit einer konsequenten Einhaltung der Handelsstrategie, also einem hohen Maß an Disziplin. Immer wieder bestätigen Profis, dass nicht die Suche nach dem besten Kaufsignal, sondern die Anwendung eines sinnvollen und konsequenten Capital Managements langfristig zum Erfolg führt. Die Schritte im Detail:

1. Passende Investments ausfindig machen

Das Aufspüren von chancenreichen Kaufkandidaten, das so genannte Stock-picking, ist der Anfang und nur eine Facette des langfristigen Anlageerfolgs. Die Titelauswahl basiert auf fundamental-analytischen Kennzahlen. Um das Timing des Einstieges zu optimieren, bedienen wir uns der technischen Analyse in Form von Charts.

2. Bestimmung des Risikos pro Position

Das als mittelfristige Anlage zur Verfügung stehende Kapital wird im Sinne der Diversifizierung auf eine Reihe von Positionen verteilt, die sich möglichst nicht alle gleichgerichtet, sondern unabhängig voneinander oder zum Teil sogar entgegengesetzt entwickeln. Wir halten die einzelnen Positionen relativ klein, um so nur geringe Verlustgefahren pro Position einzugehen. Die Festlegung der Positionsgröße erfolgt abhängig von dem Risiko des Einzelwertes und seiner Schwankungsbreite. Für mit höherem Risiko behaftete Wertpapiere wird dementsprechend eine niedrigere Summe gewählt als für solche mit niedrigerem Risiko.

3. Beim Einstiegskurs bereits den Ausstiegskurs festlegen

Ab welchem Kursrückgang ist die positive Erwartungshaltung für das jeweilige Wertpapier nicht mehr haltbar? Diese Frage beantworten wir vor dem Aufbau der einzelnen Position, d.h. wir nehmen eine Verlustbegrenzung vor. Auf dem entsprechenden Niveau werden potenzielle Verluste realisiert und damit begrenzt. Bei steigenden Kursen wird der sogenannte Stop-Kurs selbstverständlich stets weiter mit nach oben gezogen. Nur so lässt sich die wichtige Grundregel „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“ konsequent einhalten. Die Festlegung von Stop-Loss-Limits wird sehr sorgfältig von uns vorgenommen. Wir bedienen uns hierbei der Charttechnik. So werden zum Beispiel die letzten temporären Tiefs oder markante charttechnische Unterstützungslinien als Stop-Levels herangezogen.

4. Ermittlung der Stückzahl des ausgesuchten Wertpapiers

Erst nach den vorgenannten Schritten wird das angestrebte lnvestment tatsächlich durchgeführt. Wir wissen, welchen Betrag wir für die Position maximal investieren werden.