Stiftungen

Die Anlage von Stiftungsvermögen erfolgt in dem Zielkonflikt, dass einerseits das Kapital erhalten werden muss, andererseits aber ausreichend ausschüttungsfähige Erträge generiert werden müssen. Aufgabe der Stiftungsorgane ist es, sich darüber klar zu werden, welche Ertrags- und Performanceerwartungen die Stiftung hat, wie diese mit dem Grundsatz der Kapitalerhaltung in Einklang gebracht werden können und welche Risiken das Organ bereit ist, einzugehen. Diese Komponenten sind zwingend in Einklang zu bringen, um eine kompetente Anlage des Vermögens zu gewährleisten.

Basierend hierauf ist die Asset Allocation, d.h.die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, wie z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapiere oder Immobilien zu erstellen. Dabei kommt es nicht darauf an, dass jeder einzelne Bestandteil der Anlage die Voraussetzungen des Chancen- und Risikoprofils erfüllt. Vielmehr ist entscheidend, dass das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten diesem entspricht. Das Vermögen sollte möglichst ertragsreich angelegt werden, also ordentliche Erträge wie z.B. Zinsen, Dividenden oder Mieteinnahmen generieren. Weiterhin sollten Wertsteigerungen in den Einzelanlagen möglich sein, da diese dem realen Kapitalerhalt dienen.